22.09.2020
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Riesenbaumsterben in den Rocky Mountains

Riesenbaumsterben in den Rocky Mountains

Ein neues Bericht der Union of Concerned Scientists warnt davor, dass die ikonischen Baumarten der Rocky Mountains in beispielloser Zahl absterben, und prognostiziert für diese Bäume eine dramatische Verringerung der Reichweite.

Die Hauptursachen für das Absterben von Wäldern sind Dürre, Waldbrände und baumtötende Insekten. In dem Bericht wird jedoch der Klimawandel als Hauptursache für diese Stressfaktoren herausgestellt.

Der Bericht konzentriert sich auf Arten wie die Zitterpappel, die derzeit aufgrund von Hitze und Dürre eine hohe Sterblichkeit aufweist, und die Kiefer, deren geeignete Reichweite bis 2060 voraussichtlich um bis zu 90 Prozent sinken wird.

Die Zukunft ist nicht unbedingt karge Berge: Lisa Dale, stellvertretende Direktorin des Colorado Department of Natural Resources für Parks, Wildtiere und Land sagte der Denver Post dass trotz "dramatischer Veränderungen in der Waldzusammensetzung" der Verlust bestimmter Arten "nicht bedeutet, dass ganze Wälder sterben".

Der Studie zufolge ist jedoch unklar, welche Arten die immergrünen Pflanzen und Espen der Rocky Mountains ersetzen werden, wenn der globale Klimawandel unkontrolliert voranschreitet.

Tags: Artikel

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