26.09.2020
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Mutante Schmetterlinge auf Fukushima zurückgeführt

Mutante Schmetterlinge auf Fukushima zurückgeführt

Schmetterlinge, die in und um das Atomkatastrophengebiet von Fukushima gesammelt wurden, leiden unter Mutationen, die auf dauerhafte ökologische Auswirkungen des radioaktiven Niederschlags hinweisen. Die Schmetterlinge zeigen Anomalien in ihren Beinen, Antennen und Bauchmuskeln und haben laut einer in veröffentlichten Studie Dellen in ihren Augen Wissenschaftliche Berichte. Wissenschaftler sammelten die Schmetterlinge zwei Monate nach der Katastrophe und stellten fest, dass 12 Prozent der Proben an Anomalien litten, wobei die Mutationsrate mit jeder Generation zunahm. In einer Follow-up-Sammlung im vergangenen September stellten Wissenschaftler fest, dass die Mutationsrate auf 28 Prozent stieg und die Anzahl der mutierten Nachkommen auf 52 Prozent der Stichprobe anstieg. "Unsere Ergebnisse stimmen mit früheren Feldstudien überein, die zeigten, dass Schmetterlingspopulationen in Tschernobyl und Fukushima sehr empfindlich gegenüber künstlicher Radionuklidkontamination sind", heißt es in der Studie. "Zusammengenommen zeigt die vorliegende Studie, dass der hellgrasblaue Schmetterling wahrscheinlich eine der besten Indikatorarten für die Radionuklidkontamination in Japan ist." Da die Empfindlichkeit gegenüber Bestrahlung zwischen den Arten variiert, gibt es dort sollten keine Bedenken hinsichtlich dieser Art von Mutationen beim Menschen haben.

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